Wir denken über die Industrialisierung der Information nach: wie Wissen zur Ware wird, wie Institutionen formalisiert und in Programme übersetzt werden, wie sich Menschen in Systemen verlieren, die sie selbst entworfen haben. Und wir suchen die Grenze dazwischen — das, was sich nicht berechnen lässt.

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Beat F. Schmid

Prof. Dr. em. · Universität St. Gallen

Gründungsdirektor des Instituts für Medien- und Kommunikations­management (MCM-HSG) an der Universität St. Gallen. Bereits Anfang der 1990er-Jahre — als das Internet in der Schweiz nur Wenigen ein Begriff war — entwickelte er an seinem Lehrstuhl Konzepte für elektronische Märkte, Wissensmedien und das Medienreferenzmodell. Sein Forschungsinteresse galt von Beginn an dem Übergang von der Industrie- zur Informations­gesellschaft und den Folgen für Gemeinschaft, Institutionen und Staat.

2008 emeritiert, 2012 mit dem Ehrenpreis «Best of Swiss Web» ausgezeichnet.

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Edith Gerster Schmid

Dr. sc. ETH · Geschichte und Philosophie des Wissens

Studierte BWL an der Universität St. Gallen, arbeitete als Beraterin bei einem Big-Four-Unternehmen und promovierte anschliessend an der ETH Zürich in Geschichte und Philosophie des Wissens. Ihre Dissertation «Die digitale Industrialisierung unserer kulturellen Lebenswelten — Untersuchungen zu kulturellen Wirkungen der Formalisierung und Automatisierung von Institutionen und Agenten» beschreibt, wie die Informationstechnologie aus Informationsträgern Informationsagenten macht — und dadurch den institutionellen Kern unserer Lebenswelten transformiert.